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Archive for the ‘Gewinnspiel’ Category

von-allen-guten-geisternLange Zeit erinnerte in Hamburg nur noch die Friedrichsberger Straße und die S-Bahn-Haltestelle Friedrichsberg an die einstige Heil- und Irrenanstalt aus dem 19. Jahrhundert. Jetzt aber ist es dem Schriftsteller Andreas Kollender in vortrefflicher Weise gelungen, diese Geschichte wieder ans Licht zu holen – und nicht nur das. Mit seinem neuen Roman „Von allen guten Geistern“ würdigt er besonders den Begründer der Anstalt und schreibt diesen Mann furchtbar schön und direkt ins Herz des Lesers. Eine Wucht von einem Roman!

In der alten Hansestadt Hamburg schreibt man das Jahr 1864, als die Zeitungen von einem seltsamen Vorfall auf dem Heiligengeistfeld berichten. Ein Mann namens Ludwig Meyer verkauft auf dem Markt alte Zwangsjacken – und die Leute reißen sie ihm förmlich aus den Händen. Dieser Meyer war niemand Geringeres als der neue Leiter der Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg, der, wie Kollender es ihm so schön in den Mund legt, den „Zwang verkauft“ hat. Der Psychiater war seiner Zeit und dem Wissen und Wollen seiner Kollegen weit voraus und Anhänger der sogenannten „No Restraint“-Bewegung. Keine Zwangsmaßnahmen sollten die Patienten einengen, sondern sie sollten sich weitestgehend frei entfalten können.

Die Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg, die tatsächlich maßgeblich nach Meyers Plänen eingerichtet wurde, galt als eine der fortschrittlichsten Psychiatrien der damaligen Zeit. Erstmalig blieben die Fenster ohne Gitter, und die Menschen wurden nicht mehr wie Gefängnisinsassen behandelt, sondern bekamen Freizeitangebote. Sie konnten malen, musizieren, ihr eigenes Gemüse anpflanzen. Bis dato ein Ding der Unmöglichkeit, denn wer im frühen 19. Jahrhundert psychisch erkrankte, dem wurde in der Regel nicht geholfen, sondern der wurde weggesperrt, von der Öffentlichkeit ferngehalten. Psychischen Erkrankungen haftete ein Makel an, dem man besser aus dem Wege ging.

Schrecken einer psychischen Erkrankung

Der junge Ludwig Meyer erlebt in der eigenen Familie den Schrecken einer psychischen Erkrankung. Seine Mutter wird zunehmend depressiv, der Arzt weiß sich keinen Rat. Der strenge Vater erklärt seinem wissbegierigen Sohnemann, seine Mutter habe nur eine Verstimmung. „Eine Gemütssache. Frauenunsinn.“ Doch dass seiner Mutter nicht nur Frauenunsinn widerfährt, ist Meyer spätestestens klar, als sie versucht, sich in den Tod zu stürzen. Der Vater ist völlig überfordert, fürchtet um den guten Ruf der Kaufmannsfamilie. Die Kutsche, die die Mutter ins Krankenhaus bringt, soll tunlichst nicht gesehen werden. Und als sie aussteigen, sagt er seiner Frau: „Die Schultern zurück, strengerer Blick, Annette, stramm, sonst halten die dich noch für verrückt.“

Bloß nicht verrückt sein. Nur Frauenunsinn. Für Ludwig Meyer folgt an diesem Tag wohl das Erweckungserlebnis für die viel spätere Entscheidung, den Zwang zu verkaufen. Denn er muss mit ansehen, wie seine Mutter überwältigt und in eine Zwangsjacke gesteckt wird. „Die drei Graukittel zogen sie durch eine Tür. Mutters Fersen schleiften über den Boden, sie verlor ihre Schuhe. Sie kreischte. (…) Rums. Weg.“ Oft schreibt Kollender bloß kurze, einfach wirkende Hauptsätze. Doch er schafft damit immer wieder eine Eindringlichkeit, der man sich nicht entziehen kann. Das ist wahre sprachliche Raffinesse, die mit wenigen Worten das Herz erreicht und das Denken anschiebt.

Ludwig Meyer macht sich auf, ein Reformer der Behandlung geistig kranker Menschen zu werden. Im Studium nennen ihn manche einen „eleganten Spinner“, andere verspotten ihn als „Advocatus der Irren“. Und seine Professoren der Medizin glauben, es sei eine rhetorische Frage, die sie stellen, wenn sie ins Auditorium rufen: „Meine Herren, wirklich, wofür braucht ein Irrer einen Arzt?“ Ja, wofür braucht ein Irrer einen Arzt? Der hat schließlich kein gebrochenes Bein, das man behandeln könnte. Der Irre ist nicht ganz klar im Kopf, dem kommt man nicht bei, deshalb versteckt man ihn lieber im Keller hinter vergitterten Fenstern und überlässt ihn sich selbst. Ludwig Meyer besucht in England den Kollegen John Conolly, der ebenfalls historisch verbrieft ist. Conolly ist in England damals Vorreiter der „No Restraint“-Bewegung, und Kollender lässt ihn deutlich formulieren: „Wir nennen sie Irre. Wahnsinnige. Wir drängen sie weg. Warum, Meyer? Weil wir Angst haben. Wir haben Angst davor, etwas von uns selbst in diesen Menschen zu sehen. Wir haben Angst vor Erkenntnis.“

„Hauen Sie wieder ab mit diesem ganzen Dreckspack“

Und die furchtbare Erkenntnis ist: daran hat sich nach fast 200 Jahren kaum etwas geändert. Wie auch an der Reaktion der Öffentlichkeit nicht. Denn heute wie damals kocht die Volksseele, wenn in die Nachbarschaft ein psychiatrisches Krankenhaus ziehen soll: „Wir wollen Sie da nicht!“ „Hauen Sie wieder ab mit diesem ganzen Dreckspack.“ „Wir wollen keine Irrenanstalt bei uns. Wir wollen die da nicht haben.“ Das sind Sätze aus dem Roman. Aber sie könnten auch aus einer heutigen Bürgerversammlung stammen.

Kollender hat also nicht nur ein zu Herzen gehendes historisch exzellent recherchiertes Porträt über einen Psychiatrie-Revoluzzer geschrieben, sondern auch einen Roman, an dem wir uns selbst messen können: wie gehen wir denn heute mit psychisch Kranken um? Wie behandeln wir Menschen mit Behinderungen? Und braucht nicht jede Zeit Menschen wie Ludwig Meyer, die anderen voraus sind und uns daran erinnern, was wir alle sind? Ohne Ausnahme: Menschen. Meyer muss das sehr häufig sagen: Menschen! Das sind doch Menschen!

Ihm ist nichts Menschliches fremd, diesem Ludwig Meyer. Das ist schon ein dufter Typ, und allzu oft möchte man zu ihm in die Kutsche steigen und die Räder über das Pflaster Hamburgs rattern hören, während man mit dem Herrn Doktor Fallakten bespricht. Aber dann und wann möchte man ihn auch schütteln und zur Vernunft bringen, manchmal ist er gar ein arroganter Angeber – und in der Liebe ein hilfloses Wesen. Obgleich Ludwig Meyer in diesem Roman Bahnbrechendes vollbringt, macht Kollender ihn nicht zum Helden. Das ist er nicht, das macht aber auch einen weiteren Reiz dieses Buches aus: dass Ludwig Meyer seine eigenen Verschrobenheiten hat. Manche würden vielleicht sagen: Verrücktheiten.

Kollender, der mit seiner Familie in Hamburg lebt, ursprünglich aber aus Duisburg stammt, hat bereits 2015 mit der Wiederentdeckung eines historischen Helden brilliert: In dem Kriminalroman „Kolbe“ erweckte er eindrucksvoll den fast vergessenen Widerstandskämpfer Fritz Kolbe zum Leben. Das Buch, ebenfalls aus dem Pendragon-Verlag, liegt mittlerweile in der fünften Auflage vor und wird derzeit für den US-amerikanischen Markt übersetzt. „Kolbe“ war ein großer Erfolg – und auch Meyer könnte ein solcher werden. Warum? Einer von Meyers Kommilitonen sagt einen Satz, der treffender nicht sein könnte: „Eine gut erzählte Geschichte, Ludwig, das ist doch das Beste.“

Andreas Kollender: Von allen guten Geistern, Pendragon Verlag, Bielefeld, 2017, 438 Seiten, broschiert, 17 Euro, ISBN 978-3865325754, Leseprobe

Diese Rezension ist in gekürzter Fassung auch im Wochenendmagazin der Neuen Westfälischen (Samstag/Sonntag, 18./19. März 2016) erschienen.

Verlosung: Gewinnen Sie eines von drei Kollender-Buchpaketen!
Mit diesem Beitrag bricht der Bielefelder Pendragon-Verlag zu einer fünftägigen Blogtour auf: fünf Literaturblogs aus Deutschland beschäftigen sich in unterschiedlichster Art und Weise mit dem neuen Buch von Andreas Kollender. Tag für Tag folgen nun die weiteren Beiträge auf den Blogs „Leckere Kekse“, „Der Buch- und Medienblog“, „Die dunklen Felle“ sowie auf dem Blog „Wortgestalt“. Folgen Sie der Blogtour mit dem Hashtag #KollendersGeister in den sozialen Netzwerken und verpassen Sie keinen Beitrag!

Im Rahmen der Blogtour verlost der Pendragon Verlag drei Kollender-Buchpakete mit jeweils einem Exemplar von „Kolbe“ und „Von allen guten Geistern“. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen die TeilnehmerInnen ein Lösungswort bilden. Das Lösungswort findet sich in den fünf Blogbeiträgen zu der Tour. In jedem Beitrag findet sich ein fett gedruckter Buchstabe – das Lösungswort besteht also aus fünf Buchstaben. Zur Teilnahme an der Verlosung muss das Lösungswort an presse@pendragon.de gesendet werden. Einsendeschluss ist Freitag, der 17. März 2017 um 23:59 Uhr.

Die drei Gewinner werden aus allen Teilnehmern ausgelost. Nach der Auslosung werden die Gewinner per Mail benachrichtigt und um ihre Adressdaten gebeten. Die Adressdaten der Gewinner werden nur für den Versand benötigt und nicht an Dritte weitergegeben. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklären Sie sich mit diesen Bedingungen einverstanden.

Die Spezialität des Pendragon-Verlags aus Bielefeld sind Krimis. Unter den Freunden der Spannungsliteratur ist der Verlag auch deshalb bekannt geworden, weil er angekündigt hat, alle 20 Bände der Dave-Robicheaux-Reihe von US-Autor James Lee Burke zum Teil erstmals auf Deutsch herauszubringen. Außerdem veröffentlicht der Verlag seit 2009 die Werkausgabe von Max von der Grün. Sämtliche Bände der zehnteiligen Werkausgabe sind gebunden erschienen und enthalten weitere Erzählungen, Reportagen und Erinnerungen sowie jeweils ein Nachwort (zur Seitengang-Rezension von Band I der Werkausgabe).

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blogtour-headerAm Montag bricht der Bielefelder Pendragon-Verlag zu einer fünftägigen Blogtour auf: fünf Literaturblogs aus Deutschland werden sich dann der lang erwarteten Frühjahrsneuerscheinung „Von allen guten Geistern“ widmen, die niemand Geringeres als Andreas Kollender geschrieben hat. Kollender sorgte bereits 2015 mit seinem Werk „Kolbe“ für Furore. In dem Kriminalroman erweckt er eindrucksvoll und sprachlich brillant den fast vergessenen Widerstandskämpfer Fritz Kolbe zum Leben. In seinem neuen Roman „Von allen guten Geistern“ beschäftigt sich Kollender nun mit der historischen Figur des Psychiaters Ludwig Meyer zur Zeit der 1848er-Revolution.

„Seitengang – Ein Literatur-Blog“ wird die Blogtour am Montag, 6. März, mit einer Rezension des Romans eröffnen. Dann folgen Tag für Tag weitere Beiträge auf den Blogs „Leckere Kekse“, „Der Buch- und Medienblog“, „Die dunklen Felle“ sowie auf dem Blog „Wortgestalt“. Folgen Sie der Blogtour mit dem Hashtag #KollendersGeister in den sozialen Netzwerken und verpassen Sie keinen Beitrag! Denn wer alle aufmerksam liest, soviel sei verraten, kann beim Pendragon-Verlag eines von drei Kollender-Buchpaketen gewinnen.

Der Pendragon-Verlag ist unter anderem bekannt, weil er angekündigt hat, alle 20 Bände der Dave-Robicheaux-Reihe von US-Autor James Lee Burke zum Teil erstmals auf Deutsch herauszubringen. Außerdem veröffentlicht der Verlag seit 2009 die Werkausgabe von Max von der Grün, und zwar in vortrefflicher Art und Weise. Sämtliche Bände der zehnteiligen Werkausgabe sind gebunden erschienen und enthalten weitere Erzählungen, Reportagen und Erinnerungen sowie jeweils ein Nachwort (zur Seitengang-Rezension von Band I der Werkausgabe).

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GCT2016_Poster_A4_mit_CoverZum Gratis-Comic-Tag am 14. Mai 2016 hat Seitengang ein GTC-Komplettpaket verlost – also alle 34 Hefte! Bis Freitag, 13. Mai, 11.59 Uhr waren die Seitengang-Leser aufgerufen, den Gewinnspiel-Artikel zu kommentieren und zu schreiben, warum sie so gerne Comics bzw. Graphic Novels lesen und vielleicht auch, welcher ihr liebster ist und warum. Jetzt ist die Gewinnerin ausgelost und bereits benachrichtigt worden.

Gewonnen hat Julia G. aus Bielefeld. In ihrem Kommentar schreibt sie, dass sie noch relativ Comic/Graphic Novels-unerfahren sei. „Klar, in meiner Kindheit habe ich die Klassiker wie Die Schlümpfe, Donald Duck und Lucky Luke verschlungen. Von meinem Vater bekam ich alle Asterix-Bände geschenkt.“ Jetzt aber habe sie die Graphic Novels für sie entdeckt, wobei sie besonders begeistert war von Barbara Yelins „Irmina“.

Seitengang bedankt sich herzlich bei den Teilnehmern des Gewinnspiels für die ausführlichen Kommentare und wünscht am Samstag einen feinen Gratis-Comic-Tag! Alle Informationen dazu, welche Läden in Ostwestfalen-Lippe mitmachen und was der Gratis-Comic-Tag überhaupt ist, gibt es nach wie vor hier!

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GCT2016_Poster_A4_mit_CoverEinmal im Jahr feiert die deutschsprachige Comicszene den Gratis-Comic-Tag (GCT). Dann liegen in den teilnehmenden Comic-Läden und Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 30 eigens für diesen Tag produzierte Hefte aus, die kostenlos mitgenommen werden können. Allerdings geben die meisten Händler nur drei bis fünf Hefte pro Nase ab, damit möglichst viele Fans in den Genuss der Aktion kommen können. Zum Gratis-Comic-Tag am 14. Mai 2016 können Sie bei Seitengang ein GTC-Komplettpaket gewinnen – also alle 34 Hefte!

Im Jahr 2010 haben der deutschsprachige Comic- und Buchhandel und die Comic-Verlagslandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Gratis-Comic-Tag ins Leben gerufen. Es ist also noch ein recht junger Aktionstag, der in diesem Jahr zum 7. Mal gefeiert wird.

Siebzehn Verlagshäuser, von Marktführern wie Carlsen, Egmont Ehapa und Panini bis hin zu Einmannverlagen und Independent-Comic-Schmieden, hatten sich anfangs zusammengetan und 30 verschiedene Comic-Hefte produziert, die am Gratis-Comic-Tag mit einer Auflage von 180.000 Stück bei Händlern in fast allen größeren Städten kostenlos an alle Interessierten verschenkt wurden.

Lokale Buch- und Comicläden besuchen

Ziel der Aktion war und ist es bis heute, das narrative Potential, die thematische Vielfalt und künstlerische Qualität des Mediums Comic einer breiteren Öffentlichkeit vertraut zu machen. Vor allem aber soll sie all jenen Menschen, die ihren Lesestoff über das Internet beziehen, einen Anreiz bieten, wieder mehr die lokalen Buch- und Comicläden zu besuchen – eine Absicht, die Seitengang aus tiefstem Herzen unterstützt.

Der Erfolg gab den Machern Recht, und 2011 und 2012 wurde die Druckauflage der GCT-Hefte bereits fast verdoppelt. 300.000 Comics gingen unters Volk. 2013 und 2014 stießen immer mehr klassische Buchhandlungen zu den GCT-Läden dazu und führten ihre Kundinnen und Kunden in die Welt der Neunten Kunst ein.

In diesem Jahr ist die Auswahl der Hefte schlichtweg grandios: 34 unterschiedliche Hefte haben die Verlage produzieren lassen, darunter japanische Manga-Hits, offizielle Comic-Fortsetzungen von Kino- und Serien-Stoffen wie „Avatar – Der Herr der Elemente“ oder Chuck Pahlaniuks Sequel zum Roman und Film „Fight Club 2“, bombastische Superhelden-Comics von Marvel und DC und leise, atmosphärische Comic-Erzählungen wie Kurzgeschichten von Jiro Taniguchi, feinste Indie-Kost aus Deutschland und spannende und humorvolle Kindercomics aus Schlumpf- und Entenhausen. Und nicht zu vergessen: das Heft zum 70. Geburtstag von Lucky Luke!

Welcher Laden macht mit?

Fast 300 Händler haben sich zum diesjährigen Gratis-Comic-Tag angemeldet. Bei einigen Comic-Händlern gibt es am Samstag darüber hinaus auch noch Signierstunden mit Comic-Künstlern, Ausstellungen oder zusätzliche Sonderangebote. Wer wissen möchte, welcher Händler denn aus der Nähe überhaupt mitmacht, kann das hier auf der Webseite zum Comic-Tag nachsehen.

In Ostwestfalen-Lippe etwa nehmen fünf Händler teil: Der Comic-Laden in Lemgo (Kreis Lippe), das Fantasyeck in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke), das Comic- und Musik-Archiv in Bielefeld, der Laden „Moderne Zeiten“ in Bielefeld, sowie die Buchhandlung Thalia in Bielefeld.

Welche Comics es am Samstag gibt, findet man übrigens sehr informativ aufbereitet auf der Webseite zum Gratis-Comic-Tag. Wer beim Seitengang-Gewinnspiel zum GCT mitmachen möchte, sieht dort auch die ganze Pracht des Pakets, das Seitengang zu verlosen hat.

Was Sie dafür tun müssen, damit der Komplettsatz bei Ihnen landet? Kommentieren Sie einfach diesen Artikel und schreiben Sie, warum Sie so gerne Comics bzw. Graphic Novels lesen und vielleicht auch, welcher Ihr liebster ist und warum. Alle Kommentare bis Freitag, 13. Mai, 11.59 Uhr, landen im Lostopf.

Die Teilnahmebedingungen:
1. Veranstalter des Gewinnspiels ist der Blog „Seitengang – Ein Literatur-Blog“. Das Gewinnspiel gehört zur Aktion „Gratis-Comic-Tag 2016“.
2. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert der Benutzer diese Teilnahmebedingungen.
3. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, der die eMail-Adresse gehört, die beim Kommentar des Blog-Artikels angegeben wird. Es ist pro Teilnehmer nur eine Teilnahme möglich. Ein regelwidriger oder wiederholter Kommentar hat den Spielausschluss des Teilnehmers zur Folge.
4. Es wird nur der im Artikel genannte Preise vergeben.
5. Das Gewinnspiel beginnt am 09. Mai 2016 um 10 Uhr und endet am 13. Mai 2016 um 12 Uhr.
6. Der Gewinner wird noch am 13. Mai unter Verwendung der bei der Kommentierung angegebenen Mailadresse benachrichtigt. Der Gewinner hat den Erhalt der Gewinnbenachrichtigung unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 15. Mai 2016 zu bestätigen und die noch benötigten Angaben zu machen, um den Gewinn zuzustellen. Andernfalls ist „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ berechtigt, einen neuen Gewinner auszulosen.
7. Der Preis wird dem Gewinner per Post an die bei der Bestätigung angegebene Adresse geschickt. Mit Aufgabe des Preises bei der Post geht die Gefahr auf den Gewinner über. Für Lieferschäden ist „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ nicht verantwortlich.
8. Eine Barauszahlung oder ein Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Preis ist nicht übertragbar.
9. Der Gewinner erklärt sich einverstanden, dass sein Name und sein Wohnort am Ende des Gewinnspiels auf „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ veröffentlicht wird.
10. Jegliche Schadenersatzverpflichtung von „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ und ihres Verantwortlichen aus oder im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist, soweit gesetzlich zulässig, auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.
11. Die bei diesem Gewinnspiel von Ihnen gemachten Angaben werden von „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Sie werden nicht zum Zwecke der Werbung gespeichert.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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image1Es ist mal wieder vollbracht: Die Gewinner der Verlosung zum Welttag des Buches sind ausgelost und bereits per Mail benachrichtigt worden. Seitengang bedankt sich bei allen Teilnehmern für die oft sehr ausführlichen und persönlichen Kommentare!

Innerhalb einer Woche sind 59 Beiträge abgegeben worden – bei 14 Büchern war die Gewinnchance also einigermaßen groß. Im vergangenen Jahr waren es 54 Kommentare bei elf Büchern.

Sobald alle Gewinner den Gewinn bestätigt und ihre Adresse mitgeteilt haben, gehen die Bücher in die Post. Unter diesem Artikel werden dann auch die Namen der Gewinner und das jeweilige gewonnene Buch veröffentlicht.

Seitengang wünscht allen Gewinnern viel Freude mit den Büchern!

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IMG_0948Heute ist nicht nur der Tag des deutschen Bieres, sondern vor allem der Welttag des Buches! „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ nimmt wie immer an der großartigen Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ teil und verlost auch in diesem Jahr wieder ein paar Bücher. Waren es in den vergangenen zwei Jahren noch elf Bücher, werden jetzt nochmal ein paar draufgelegt. Sage und schreibe 14 Bücher sind diesmal zu gewinnen – da dürfte für fast jeden etwas dabei sein.

Wer eines der Bücher gewinnen will, kommentiert einfach diesen Artikel auf der Webseite des Blogs (also nicht bei Facebook, Google+ oder Instagram!) und ist damit im Lostopf. Wer mag, schreibt in seinem Kommentar dazu, welches Buch besonders gewünscht ist – dann kann die Losfee darauf möglicherweise Rücksicht nehmen. Sehr gerne dürfen Sie außerdem schreiben, was Ihnen das Lesen von Büchern bedeutet oder welches Ihr absolutes Lieblingsbuch ist.

„Blogger schenken Lesefreude“ wurde von den beiden Bloggerinnen Dagmar Eckhardt und Christina Mettge ins Leben gerufen, weil damals die Aktion Lesefreunde der Stiftung Lesen ausgesetzt wurde und die beiden dennoch Lesefreude schenken wollten. Der Erfolg der Aktion war riesig: Mehr als 1.000 Blogs machten beim ersten und zweiten Mal mit. Inzwischen haben sich die beiden Bloggerinnen mit Sonja Subklewe Verstärkung ins Team geholt und die Aktion etwas verändert. Zuvor waren immer nur Bücher verlost worden, in diesem Jahr ist „Blogger schenken Lesefreude“ bewusst geöffnet worden für jegliche passende Aktion. Dabei organisiert jeder teilnehmende Blogger seine Veranstaltung selbst, Dagmar Eckhardt, Christina Mettge und Sonja Subklewe stellen nur die Vernetzungs-Plattform zu Verfügung.

Bei Seitengang aber ist alles beim Alten geblieben. Hier werden auch in diesem Jahr wieder Bücher verlost.

Und das können Sie gewinnen:
1. Péter Gárdos: Fieber am Morgen, Hoffmann und Campe Verlag, 2015, gebunden
2. Alois Prinz: Hannah Arendt, Insel Verlag, 2013, Taschenbuch
3. Jackie Thomae: Momente der Klarheit, Hanser Berlin Verlag, 2015, gebunden
4. Bianka Minte-König: Schafskälte, Thienemann Verlag, 2011, gebunden
5. Karl Olsberg: Rafael 2.0, Thienemann Verlag, 2011, gebunden
6. Umberto Eco: Bücher sprechen über Bücher, Hanser Verlag, 2015, broschiert
7. Juan S. Guse: Lärm und Wälder, S. Fischer Verlag, 2015, gebunden
8. Olivia Monti: Luna Park, Abentheuer Verlag, 2010, gebunden
9. Fredrik Backman: Ein Mann namens Ove, Fischer Verlag, 2015, Taschenbuch
10. Ilse Behl: Eine Jacke wie Feuer, Abentheuer Verlag, 2013, Taschenbuch
11. Clemens J. Setz: Glücklich wie Blei im Getreide, Suhrkamp Verlag, 2015, gebunden
12. Peter Stamm: Nacht ist der Tag, S. Fischer Verlag, 2013, gebunden
13. Bodo Kirchhoff: Erinnerungen an meinen Porsche, Hoffmann und Campe Verlag, 2009, gebunden
14. Peter Manseau: Bibliothek der unerfüllten Träume, Hoffmann und Campe Verlag, 2009, gebunden

blogger2015v-WDie Teilnahmebedingungen:
1. Veranstalter des Gewinnspiels ist der Blog „Seitengang – Ein Literatur-Blog“. Das Gewinnspiel gehört zur Aktion „Blogger schenken Lesefreude“.
2. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert der Benutzer diese Teilnahmebedingungen.
3. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die bei der Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. Teilnehmer des Gewinnspiels ist diejenige Person, der die eMail-Adresse gehört, die beim Kommentar des Blog-Artikels angegeben wird. Es ist pro Teilnehmer nur eine Teilnahme möglich. Ein regelwidriger oder wiederholter Kommentar hat den Spielausschluss des Teilnehmers zur Folge.
4. Es werden nur die im Artikel genannten Preise vergeben.
5. Das Gewinnspiel beginnt am 23. April 2016 um 0 Uhr und endet am 30. April 2016 um 23.59 Uhr.
6. Die 14 Gewinner werden zeitnah unter Verwendung der bei der Kommentierung angegebenen Mailadresse benachrichtigt. Jeder Gewinner hat den Erhalt der Gewinnbenachrichtigung unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 7. Mai 2016 zu bestätigen und die noch benötigten Angaben zu machen, um den Gewinn zuzustellen. Andernfalls ist „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ berechtigt, einen neuen Gewinner auszulosen.
7. Die Preise werden den Gewinnern per Post an die bei der Bestätigung angegebene Adresse geschickt. Mit Aufgabe des Preises bei der Post geht die Gefahr auf den Gewinner über. Für Lieferschäden ist „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ nicht verantwortlich.
8. Eine Barauszahlung oder ein Tausch der Gewinne ist nicht möglich. Die Preise sind nicht übertragbar.
9. Jeder Gewinner erklärt sich einverstanden, dass sein Name und sein Wohnort am Ende des Gewinnspiels auf „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ veröffentlicht werden.
10. Jegliche Schadenersatzverpflichtung von „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ und ihres Verantwortlichen aus oder im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist, soweit gesetzlich zulässig, auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.
11. Die bei diesem Gewinnspiel von Ihnen gemachten Angaben werden von „Seitengang – Ein Literatur-Blog“ nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Sie werden nicht zum Zwecke der Werbung gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte findet ebenfalls nicht statt.
12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Foto: Christina Zimmermann

Foto: Christina Zimmermann

Auch in diesem Jahr hat die Auslosung arbeitsbedingt wieder etwas länger auf sich warten lassen. Aber nun ist es endlich vollbracht: Die Gewinner der Verlosung zum Welttag des Buches im Jahr 2015 sind gezogen und soeben per Mail benachrichtigt worden.

Sobald die Gewinner den Gewinn bestätigt und ihre Adresse mitgeteilt haben, gehen die Bücher in die Post. Unter diesem Artikel werden dann auch die Namen der Gewinner und das jeweilige gewonnene Buch veröffentlicht.

Seitengang bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern. Innerhalb einer Woche sind 54 Kommentare eingegangen. Bei elf Büchern war die Gewinnchance deshalb diesmal besonders hoch. Im vergangenen Jahr waren es 103 Kommentare bei ebenfalls elf Büchern. Die größere Resonanz im Jahr 2014 ist wohl damit zu erklären, dass mit „Das Mädchen, das den Himmel berührte“ von Luca Di Fulvio und „Baba Jaga“ von Tony Barlow zwei sehr beliebte Bücher verlost wurden.

Update:
Alle Gewinnerinnen (jep, diesmal ist tatsächlich kein Mann dabei!) haben sich gemeldet. Die Bücher gehen deshalb jetzt in die Post!

Gewonnen haben:
Michelle K. aus Bremen: Reinhard Kaiser-Mühleckers „Der lange Gang über die Stationen“
Nina E. aus Seelze: Michael Winterhoffs „Lasst Kinder wieder Kinder sein!“
Bettina L. aus Stuttgart: Elena Forbes „Teuflischer Pakt“
Laura T. aus Bliedersdorf: Guy de Maupassants „Bel Ami“
Jasmin J. aus Straelen: Philip Kerrs „Der Pakt“
Marina W. aus Dresden: Melisse J. Roses „Das Haus der verlorenen Düfte“
Susanne W. aus Berlin: Katharina Mahrenholtz‘ und Dawn Parisis „Theater!“
Sabine P. aus Berlin: Paul Nizons „Die Belagerung der Welt“
Karin R. aus Leverkusen: Clemens J. Setzs „Indigo“
Ute B. aus Sebnitz: Alan Bennetts „Die souveräne Leserin“
Katharina B. aus Paderborn: Feridun Zaimoglus „Ruß“

Seitengang wünscht allen Gewinnern viel Freude mit den Büchern!

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